Alles in Allem



Trotz Sommererkältung alles mintgrün bereichsmäßig. Ich tendiere zu großflächiger Ignoranz jeglicher to-do-Listen und intensiviertem Genuß von Freizeit und -heit. Das schließt leider auch die temporäre Abwesenheit von Hirn ein, wie es scheint, da ich zur Zeit dazu neige, sogar wichtige Sachen zu vergessen. Wie Geburtstagstermine. Sowas geht nicht. Ich könnte mit Entschuldigungen und Rechtfertigungen anfangen ("war unterwegs, so viel los, so viel zu tun, Handy kaputt, Internetz kaputt, Hirn kaputt"), aber hilft nix.

Da muß ich mir wohl jetzt was Besonderes einfallen lassen. Ich arbeite schon dran!
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Was wollte ich gerade??

So funktionieren Frauen!



Und wer sich jetzt noch beschwert, nachdem er den vollständigen Funktionsplan hat, dem ist auch nicht zu helfen.

Bekommen von Mr. Beamish, einem bekannten Connaisseur :-)

High Energy...*sizzle

The Caffeine Click Test - How Caffeinated Are You?
Created by OnePlusYou

Vom Ingwerplätzchen zum Haschkeks

jekylla_keks

Diesen esoterischen Einflüssen, denen ich zur Zeit im Büro nahezu hilflos ausgeliefert bin, kann man sich eigentlich nur noch mit dem Konsum bewußtseinsverändernder/-trübender/-erweiternder Mittel entziehen. Hier wird alles kommuniziert, durchdiskutiert, analysiert, dehydriert - was weiß ich noch. Und unterm Strich kommt so gut wie nie etwas Brauchbares raus. Hauptsache, man hat mal drüber gesprochen und die Vibrations sind feelingmäßig super.

Wird die Sache ernst, ist natürlich keiner zuständig und der "kurze Dienstweg", einfach mal beim Kollegen vorbeigehen und die Sache kurz klären? NEIN! Da wird per Mailsystem eine Terminanfrage gestartet und ein Jour Fixe vereinbart, aber das natürlich erst nächste Woche und ein neues Problem liegt auf Halde, das mit zwei Sätzen geklärt wäre.

Und dann ist da noch die Sache mit dem Herrn Mehdorn schwebend, der in seinem Ordner "Diverses Klein-Klein" offenbar auch die ICE-Verbindung Wiesbaden-Köln mit dem Marker "noch zu streichen wegen Unrentabilität" liegen hat. Auf diverse Nachfragen bei der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit keine Antwort. Wohl die falsche Adresse, ich bin ja nicht Öffentlichkeit, sondern bloß ein Kunde. Ein Premium-Bahncard100-Kunde, der wahrscheinlich aus diesem Vertrag ohnehin nie mehr rauskommt. Wie man dort lesen kann, hat man quasi mit seinem Blut unterschrieben und Hartmuzifer M. seine Seele verkauft und zahlt bis ans Ende seines Lebens, ob man nun fährt oder nicht.

Und dann war noch der Terminator da. Also eher sogar zwei und sie haben die Apokalypse in Disneyland eingeleitet. Mickie und Minnie Maus und ihre reichhaltige Nachkommenschaft dürften bereits heute unter heftigem Unwohlsein leiden. Voraussichtlich aber das letzte Mal.

Das Wochenende und sonst so

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Corvette. Tour durch den Odenwald. Der größer ist als ich vermutete. Zwischenstop auf der Kart-Bahn, anschliessende Entspannung in der hauseigenen Bar, sponsored by F****en Liqours.
Das dürfte diese Getränkekarte erklären, wo jeder bekommt, was er schon lange wollte.

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Der junge Mann, der die Kellnerin nach einem "Blow Job" fragte, hatte auch Glück. Das ganze mit Schlagsahne.

Dann in Amorbach einen Laden gefunden, der ALLES hat, was man sich an Krimskrams auf 3 Stockwerken vorstellen kann. Boutique International am Schloßplatz. Deko-Herz, was willst Du mehr? Fasse es nicht, dass das in Amorbach ist. Wo sonst nichts ist. Außer kleine Stadt. Und Historie.

Outlet Store in "where the f*** is"-Miltenberg, in Rekordzeit eingekauft. Bei echten Menschen. Nicht online. Wow.

Viel gegessen, viel getrunken gehaltvolle Gespräche geführt, schnell gefahren, nicht geblitzt worden. Keine Verletzten.
Anders als in der Wohnung. Serienkylla hat mittlerweile sieben Todesopfer gefordert. Morgen kommt der Terminator. Dann heisst es "aus die Maus".

Ach ja:

dksued

yupi

Kleine Männer

also die, die von sich selbst gerne als "knapp 1,80" sprechen, sind mir suspekt und das wieder mal aus gutem Grunde. Der Kollege Z. ist so einer. Bewaffnet mit gefährlichem Halbwissen, komplett überschätztem Fähigkeitsvermögen und einer wahrscheinlich genetisch bedingten Niedertracht, hat er es geschafft, den übrigen Kollegen ein richtiges Straußenei ins Nest zu legen unter dem Deckmantel des "Alles richtig machen-Wollens".

Hier in der Firma gibt es zur Zeit noch keine Kantine. Also muss man in der Mittagspause extern essen gehen. Stillschweigend wurde geduldet, dass zu diesem Zweck nicht die Stechuhr bedient wurde, weil es einfach in 30 Minuten extern nicht zu schaffen ist.
Und dann kommt der Kollege Z. in der offiziellen Runde:
"Ich muß da mal was fragen. Der Kollege F. und ich, wir stechen ja immer aus zur Mittagspause. Ich hab mal gehört, das hat auch versicherungsrechtliche Gründe blabla und wollte nur mal wissen blabla der guten Ordnung halber blabla"

Natürlich war der Chef dann in Zugzwang, Erkundigungen einzuziehen und natürlich muss man die Stechuhr betätigen und das ist jetzt offiziell. So ist das, wenn man schlafende Hunde weckt. Und dazu noch mit Absicht. Da hat der Kollege Z. ganze Arbeit geleistet. Und hat einen Platz auf meiner Dartscheibe redlich verdient. Morgen unbedingt Fotoapparat mitnehmen......

Killerkommando

Wußten Sie schon, dass in Fachwerkhäusern die Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich groß ist, dass sich Mäuse darin befinden? Ich nicht. Jetzt aber.

Das Rascheln und Knistern vorgestern abend aus der Küche und der Blick aus den kleinen schwarzen Knopfaugen, der meinen traf, war für mich ein triftiger Grund, im Gartenmarkt einer bekannten Heimwerkerkette, der praktischerweise um die Ecke ist, vier Mausefallen der Machart "Schlag und weg" zu kaufen. Sogenannte Schlagfallen, die nicht erschrecken, nicht schonen, nicht vertreiben, sondern töten. Ich habe kein Problem mit Mäusen, so lange sie sich nicht in meiner Wohnung befinden.

Als Köder der gute Kernschinken von Aoste, was mir schmeckt, schmeckt auch Mäusen, die man bekanntlich mit Speck fängt. Teile ausgelegt und gewartet. Nach zehn Minuten der erste Schlag.
Schinken weg, Falle zu, keine Maus. Chapeau. Danach den ganzen gestrigen Tag nichts mehr. Küche fest verschlossen gehalten. Gewartet. Nichts.

Gegen Mitternacht nochmal in die Küche gelinst: Leichenfund. Kurz die Faust geballt, triumphales Gebrüll, beruhigt ins Bett. Es gibt Mitbewohner, die braucht kein Mensch.

Unverhofft kommt gut

zum Beispiel spontane, also völlig ungeplante und überraschende Gespräche, die aus dem Nirgendwo kommen und dann irgendwo enden.
Und dazwischen hat man sich interessiert, gefreut, gelacht, gestaunt, man hat zugehört, in Erinnerungen gekramt, die keine gemeinsamen sind, aber es jetzt irgendwie sind und soviel Kurzweil gehabt, dass die Zeit wie im Fluge vergangen ist. Das sind auch quality moments. Learn to enjoy.

Hot town

Summer in the City....

Angesichts der Mördertemperaturen dachte ich mir, etwas Eis könnte nicht schaden. Vorzugsweise im Nacken, auf der Stirn.. ach, Badewanne voll.
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Hyde and Seek

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